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Digital Future

Striped Giraffe Blog

INTERNET DER DINGE

Die zukünftigen Herausforderungen einer datengesteuerten Wirtschaft

by Striped Giraffe Team

17 Apr 2019 • 4 min zu lesen

Was müssen Unternehmen tun, um den Herausforderungen der zukünftigen Data-Driven Economy zu begegnen? Um kompetente Antworten zu erhalten hat Striped Giraffe ausgewählte Experten zum ersten Digital Future Day eingeladen, der am 6. Dezember 2018 im Münchener Hauptsitz der Firma stattfand.

Einer dieser Experten war Igor Kleiman, CEO von Striped Giraffe Schweiz, der in der effektiven Vernetzung von Unternehmen eine wesentliche unmittelbare Herausforderung sieht. Bisher beschränkte sich die Anwendung dieses Konzeptes auf das Gebiet der industriellen Fertigung. Der Begriff Industrie 4.0 steht für die 4. Industrielle Revolution, d.h. die durchdringende Anwendung digitaler Technologien in Industrieunternehmen, die ein enormes Potenzial durch die Vernetzung von Menschen, Produkten, Maschinen, Systemen und Unternehmen freisetzt.

Dank der innovativen IoT-Lösung von Striped Giraffe ließen sich die Prinzipien der 4. Industrierevolution auch jenseits der Grenzen der fertigenden Branchen etablieren und somit die langersehnte digitale Transformation beschleunigen. Neben einer Vielfalt von Datenadaptern und einer integrierten Betriebsprozesssteuerung verfügt die Plattform über ein nahtlos integriertes Machine Learning Modul. Die flexible grafische Dashboard-Lösung sowie das modernste VR/AR-Nutzerinterface runden das erstaunliche Produkt ab.

Kleiman definiert dabei Industrie 4.0 folgendermaßen:

  1. Im Unterschied zu den früheren industriellen Revolutionen, wird sich die Vierte nicht mehr ausschließlich auf die industrielle Fertigung beschränken, sondern gleichermaßen alle Bereiche unseres Lebens beeinflussen
  2. Alle Teile eines Unternehmens sind verbunden, es gibt Standardprotokolle
  3. Das Unternehmen agiert dezentral, Maschinen und Roboter steuern sich selbst, nicht über einen zentralen Großrechner
  4. Das Unternehmen reagiert real-time zum Beispiel auf sich ändernde Kundenbedürfnisse.
  5. Virtuelle Realität (VR) und Erweiterte Realität (AR – Augmented Reality) werden überall im Unternehmen eingesetzt, so dass die Realitätsebenen künftig nicht mehr voneinander unterschieden werden können
  6. Die Umsetzung erfolgt zunächst im Rahmen individueller Anwendungsfälle, welche aus einer Kombination aus Technologien, Methoden, Daten, Modellen, Diensten und Prozessen bestehen. Die Optimierung kann somit innerhalb verschiedener Unternehmensbereiche oder an den Schnittstellen zu Kunden oder Partnern ansetzen.

Igor Kleiman from Striped Giraffe presents Augmented Reality for Industry 4.0

Toolbox for perfect networking

Werkzeugkasten für die perfekte Vernetzung Mit seiner IoT-Technologieplattform bietet Striped Giraffe schon jetzt ein eindrückliches Bild von Industrie 4.0. Fünf Module sollen hier für eine passgenaue Vernetzung von Unternehmen sorgen.

  1. Das Connectivity – Modul kümmert sich darum, dass alle Arten von Schnittstellen angesteuert werden können. Sowohl alle gängigen Datenbanken als auch die meisten Industriesensoren können eingebunden werden.
  2. Das Basis – Modul teilt jedem Gerät, jeder Software- oder Hardwarekomponente [=Pragma =Ding (Griechisch)] im Unternehmen eine Identität zu.
  3. Das Analytics – Modul implementiert Machine Learning Modelle und integriert z.B. Predictive Maintenance (Vorausschauende Instandhaltung), Anomaly Detection (Erkennen von Anomalien) sowie andere Algorithmen aus dem Bereich Künstliche Intelligenz in die laufenden Geschäftsprozesse.
  4. Das Virtual Reality Studio schließt die Lücke zwischen digitaler und physischer Welt durch den Einsatz von AR. Die Echtzeit-Unternehmensdaten werden anschließend in die kundenspezifischen VR- Modelle eingebettet.
  5. Das Utilities – Modul liefert die Möglichkeit spezielle Apps fürs Unternehmen ohne umfangreiche Programmierkenntnisse zu bauen.

Mit der Datenbrille den Fehler finden

Herr Kleiman präsentierte auch eines seiner IoT-basierenden Anwendungs-szenarien: Analyse der Funktionsfähigkeit eines Motors bzw. einer Maschine im Unternehmen via Augmented Reality. Auf einem Dashboard werden alle Maschinen und ihre Zustände zum Beispiel in einer Brauerei oder einer Kaffeerösterei auf einem Blick sichtbar; Anomalitäten sind sofort erkennbar. Eine App gibt dann einem Mechaniker vor Ort im Werk eine genaue Vorstellung davon, wo der Fehler zu finden und was zu tun ist. Bislang funktioniert das Hilfstool mit einem Smartphone, einem Tablet oder mit einer VR- Brille. Über das reale Video einer Produktionsanlage wird ein virtuelles 3D-Modell gelegt, das zum Beispiel mit Hinweispfeilen die gesuchte Schraube anzeigt oder die technischen Überwachungsinformationen zu den einzelnen Anlagemodulen einblendet.

Ein absolutes Highlight ist die Flexibilität der präsentierten IoT-Plattform, die branchenübergreifende Anwendungsszenarien umsetzen lässt. So können neben industriellen Lösungen auch spannende eCommerce-Applikationen oder Endkunden- Anwendungen für die Finanzbranche im Rahmen.

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